Themen des KoransRatgeber

Recht und Gerechtigkeit im Koran

Der Koran verlangt an vielen Stellen, gerecht zu richten, auch gegen sich selbst und die eigenen Verwandten (Sure 4,135). Er enthält einzelne Rechtsregeln zu Verträgen, Zeugen, Erbe, Wiedervergeltung und einigen festen Strafen. Das islamische Recht, die Scharia im heutigen Sprachgebrauch, haben Gelehrte daraus und aus der Sunna entwickelt; die Strafen werden seit jeher verschieden ausgelegt und eng begrenzt.

Eine schlichte alte Waage aus Messing mit zwei leeren Schalen auf einem Holztisch im weichen Licht eines Fensters
Bild: KI-generiert

Der Koran enthält Regeln für das Zusammenleben: über Verträge, Zeugen, Erbschaften, Tötung und einige Vergehen mit festen Strafen. Häufiger als die einzelne Regel steht das Gebot, gerecht zu sein. Den fiqh, das islamische Rechtssystem, haben Gelehrte nach und nach aus Koran und Überlieferung entwickelt [2]. Wie die Verse gelesen werden, unterscheidet sich zwischen klassischer Rechtslehre, heutiger muslimischer Theologie und Islamwissenschaft. Die Koranzitate stammen aus der deutschen Lesefassung nach der Übersetzung von Max Henning (1901) [1]. Als Koran gilt nach islamischem Verständnis nur der arabische Wortlaut.

Das Gebot der Gerechtigkeit

Mehrere Verse verlangen Gerechtigkeit vor Gericht und im Umgang miteinander. Sure 4,58 sagt, Allah gebiete, "wenn ihr unter den Leuten richtet, in Billigkeit zu richten" [1]. Sure 4,135 geht weiter: "O ihr, die ihr glaubt, bleibt fest in der Gerechtigkeit, wenn ihr Zeugnis ablegt zu Gott, und sei es auch gegen euch selber oder eure Eltern und Verwandten, handle es sich um arm oder reich" [1]. Sure 5,8 gilt auch gegenüber Gegnern: "nicht verführe euch Hass gegen Leute zur Ungerechtigkeit. Seid gerecht, das ist näher der Gottesfurcht." [1].

Sure 16,90 fasst das Gebot zusammen: "Siehe, Allah gebietet Gerechtigkeit zu üben, Gutes zu tun und die Verwandten zu beschenken und verbietet das Schändliche und Schlechte und Gewalttat." [1]. Dazu kommt ein Verbot der Bestechung: Sure 2,188 untersagt, mit seinem Gut "die Richter" zu bestechen [1].

Vom Koran zum islamischen Recht

Wer heute "Scharia" sagt, meint damit das islamische Recht. Genau genommen bezeichnet das Wort die Ordnung, die Gott gesetzt hat [3]. Muslime verstehen sie als Regelwerk für das Zusammenleben der Menschen und für ihr Verhältnis zu Gott; sie betrifft das Recht ebenso wie die Moral [2]. Bei den sunnitischen Rechtsschulen ist die Lehre von den Grundlagen der Rechtserkenntnis, usul al-fiqh, die gemeinsame Grundlage. Sie stützt sich auf den Koran und die Sunna, das Vorbild des Propheten. Dazu kommen wenige, genau umgrenzte Denkverfahren: der Analogieschluss, die Übereinstimmung der Gelehrten und zum Teil das eigenständige Urteilen (idschtihad) [2].

Ein stiller Innenhof mit Arkaden und einem Brunnen in der Mitte, Nachmittagsschatten, menschenleer
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Rechtsschulen bildeten sich ab der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts. Jede trägt den Namen ihres Gründers, und bei den Sunniten gelten vier als anerkannt: die Hanafiten nach Abu Hanifa (gest. 767), die Malikiten nach Malik ibn Anas (gest. 795), die Schafiiten nach asch-Schafii (gest. 820) und die Hanbaliten nach Ahmad ibn Hanbal (gest. 855) [4]. Daneben gibt es mehrere schiitische Rechtsschulen [4]. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts haben viele Länder das überlieferte Juristenrecht in Gesetzbücher übertragen. Den Anfang machte das Osmanische Reich: Mit der Mecelle von 1869 versuchte zum ersten Mal ein islamischer Staat, dieses Recht in Paragraphen zu fassen [2].

Verträge, Handel und Zeugen

Sure 5 beginnt mit dem Satz: "O ihr, die ihr glaubt, haltet eure Verträge." (Sure 5,1) [1]. Sure 2,282 regelt Schulden ausführlich: "wenn ihr euch mit einer Schuld auf einen benannten Termin verschuldet, so schreibt ihn auf, und es schreibe zwischen euch ein Schreiber wie es Rechtens ist." [1]. Handel soll nach Sure 4,29 "nach gegenseitiger Übereinkunft" geschehen [1]. Den Wucher verbietet Sure 2,275: "Allah hat das Verkaufen erlaubt aber den Wucher verwehrt" [1].

Eine alte Marktgasse mit geschlossenen Holzläden und Körben voller Gewürze am frühen Morgen, menschenleer
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Das arabische Wort dafür, riba, wird mit "Zins" oder "Wucher" übersetzt. Modernistische Gelehrte lesen das Verbot nach dem Kleinen Islam-Lexikon der Bundeszentrale für politische Bildung so, dass es nur unrechtmäßige und überhöhte Zinsen trifft. Die Mehrheitsmeinung lehnt dagegen jeden Zins ab [5].

Für die Zeugen bei Schulden sagt Sure 2,282: "nehmt von euren Leuten zwei zu Zeugen. Sind nicht zwei Mannspersonen da, so sei es ein Mann und zwei Frauen, die euch zu Zeugen passend erscheinen, dass, wenn die eine von beiden irrt, die andere sie erinnern kann." [1]. Die Islamwissenschaftlerin Christine Schirrmacher beschreibt 2004 in der Zeitschrift "Aus Politik und Zeitgeschichte", dass muslimische Theologen die Regel damit begründet haben, Frauen seien emotional labiler, und gibt zugleich die Gegenposition wieder, die Regel bedeute keine Unterdrückung [6]. Die Lesarten zu Frauen im Recht stellt die Seite Frauen im Koran ausführlich dar.

Auch das Erbrecht beruht auf Versen des Korans, vor allem Sure 4,11 bis 12 [1, 7]. Bei gleichem Verwandtschaftsgrad erhält ein Mann nach dem islamischen Erbrecht grundsätzlich das Doppelte einer Frau; bis zu einem Drittel des Nachlasses darf als Vermächtnis frei vergeben werden [7]. Ehe und Erbe behandelt die Seite Ehe und Familie im Koran.

Wiedervergeltung und Vergebung

Für Tötung sieht der Koran die Wiedervergeltung vor und lässt zugleich Verzicht und Entschädigung zu. Sure 2,178 sagt: "vorgeschrieben ist euch die Wiedervergeltung im Mord: Der Freie für den Freien, der Sklave für den Sklaven, und die Frau für die Frau!" und fährt fort: "Der aber, dem von seinem Bruder etwas verziehen wird, bei dem lasse man Güte walten; doch Entschädigung sei ihm reichlich. Dies ist eine Erleichterung von eurem Herrn und eine Barmherzigkeit." [1]. Sure 17,33 gibt dem nächsten Angehörigen eines Getöteten Gewalt und begrenzt sie zugleich: "Doch sei er nicht maßlos im Töten (des Mörders;)" [1]. Wer aus Versehen tötet, zahlt nach Sure 4,92 ein Sühngeld an die Familie [1].

Zwei schlichte Tonschalen stehen nebeneinander auf einem rauen Holztisch im ruhigen Licht
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Sure 5,45 erinnert an die Vorschrift für die Kinder Israel: "Leben um Leben, Auge um Auge, Nase für Nase, Ohr für Ohr, Zahn für Zahn und Wiedervergeltung von Wunden." Der Vers fährt fort: "Und wer es vergibt als ein Almosen, so ist es ihm eine Sühne." [1]. Ähnlich stellt Sure 42,40 das Verzeihen neben die Vergeltung: "Der Lohn für Böses sei aber (nur) Böses in gleichem Maße, und wer vergibt und Frieden macht, dessen Lohn ist bei Allah" [1]. Sure 5,32 wendet sich an die Kinder Israel: Wer eine Seele ermordet, "ohne dass er einen Mord oder eine Gewalttat im Land begangen hat", soll sein "wie einer, der die ganze Menschheit ermordet hat" [1].

Bei den arabischen Stämmen vor dem Islam war Blutrache üblich. Das islamische Recht hat ihr enge Grenzen gesetzt und sie einem ordentlichen Gericht unterstellt [8]. Für eine Tötung oder Verletzung ist ein Blutgeld in festgelegter Höhe zu zahlen. Aufbringen muss es die Gruppe, die für den Täter haftet, zum Beispiel sein Dorf oder die Leute, die denselben Beruf ausüben wie er [8].

Die festen Strafen (hudud)

Das klassische islamische Strafrecht unterscheidet nach dem Kleinen Islam-Lexikon "Rechtsansprüche Gottes" und "Rechtsansprüche der Menschen" [9]. Unter die Rechtsansprüche Gottes fallen Taten, mit denen jemand eine Grenze überschreitet, die Gott gezogen hat (hadd, Mehrzahl hudud); für sie bestimmen Koran und Sunna die Strafe genau [9]. Im Koran selbst stehen dazu folgende Verse:

VergehenWortlaut im KoranStelle
Diebstahl"Und der Dieb und die Diebin, schneidet ihnen ihre Hände ab als Lohn für ihre Taten." [1]Sure 5,38; Umkehr in 5,39
Unzucht"Die Unzüchtige und den Unzüchtigen, geißelt jeden von beiden mit hundert Hieben" [1]Sure 24,2
Verleumdung wegen Unzuchtdie "züchtige Frauen verleumden und danach nicht vier Zeugen beibringen": "achtzig Hiebe" [1]Sure 24,4; Reue in 24,5
Kampf gegen Allah und den Gesandten, Verderben auf der Erde"getötet oder gekreuzigt oder an Händen und Füßen wechselseitig verstümmelt oder aus dem Land vertrieben" [1]Sure 5,33; Ausnahme bei Reue vor der Festnahme in 5,34

Fast jeder dieser Verse ist mit einem Vers über Reue verbunden; der ganze Zusammenhang steht auf den Seiten Sure 5 und Sure 24. Zu Sure 5,38 heißt es im nächsten Vers: "Wer aber nach seiner Sünde umkehrt und sich bessert, siehe, zu dem kehrt sich auch Allah" (Sure 5,39) [1]. Eine Strafvorschrift zur Steinigung enthält die Lesefassung nicht; das Wort kommt dort in Erzählungen vor, etwa in der Drohung gegen Abraham in Sure 19,46, und in der Bezeichnung des Satans als gesteinigt [1]. Das Kleine Islam-Lexikon führt die Steinigung für eheliche Unzucht im Stichwort Todesstrafe unter Delikten auf, die schon im Koran erwähnt seien [11]. Christine Schirrmacher ordnet die Todesstrafe für verheiratete Ehebrecher der Überlieferung zu, nicht dem Koran [6]. Zu den Strafen für Straßenraub und Abfall vom Islam gehen die Quellen auseinander: Unter den Strafen, die schon im Koran erwähnt seien, führt das Kleine Islam-Lexikon auch die Hinrichtung für bewaffneten Straßenraub mit Todesfolge und die Kreuzigung für den Abfall vom Islam auf [11]. Nach Schirrmacher droht der Koran dem Abtrünnigen nur eine Strafe im Jenseits an, während die Überlieferung und alle vier Rechtsschulen die Todesstrafe forderten [6]. Das Kleine Islam-Lexikon führt die Steinigung für Unzucht unter den hadd-Strafen des klassischen Juristenrechts, das sich auf Koran und Sunna stützt, ebenso die Auspeitschung für den Genuss von Wein [9]. Sure 5,90 verbietet den Wein, eine Strafe dafür nennt der Koran nicht [1, 10].

Wann eine solche Tat vorlag, hat das Juristenrecht eng gefasst und damit die Anwendung der Strafen begrenzt. Als Diebstahl galt zum Beispiel nur die Wegnahme von etwas, das einen Mindestwert hatte und nicht frei zugänglich gewesen war, und zwei Zeugen mussten die Tat ohne Zweifel bestätigen [9]. Waren Rechtslage oder Beweis nicht eindeutig, durfte die hadd-Strafe nicht vollstreckt werden. Der Richter hatte dann nach eigenem Ermessen eine mildere Strafe (taʿzir) zu verhängen [9]. Bei ehelicher Unzucht waren vier Zeugen nötig [11]. Schirrmacher schreibt, bei Ehebruch und Unzucht sei ein Prozess dadurch so gut wie unmöglich; sie weist darauf hin, dass vor allem Frauen deshalb oft innerhalb der eigenen Familie bestraft werden [6].

Die Strafen in der Gegenwart

In den meisten muslimischen Staaten folgt das Strafrecht heute überwiegend westlichen Vorbildern [9]. Einzelne Länder haben dagegen islamisches Strafrecht eingeführt. Das Kleine Islam-Lexikon (Ausgabe 2018) spricht hier von einer "Wiederbelebung der Scharia" und nennt Saudi-Arabien, Libyen, Sudan, Pakistan und Afghanistan [9]. Im muslimischen Fundamentalismus wird nach seiner Darstellung sehr häufig verlangt, die koranischen Körperstrafen einzuführen [9]. Am islamischen Rechtssystem haben diese Strafen nur einen kleinen Anteil, nach außen fallen sie aber am meisten auf [3].

Wie die Verse verstanden werden

Nachdem das überlieferte Recht im 8. und 9. Jahrhundert seine Grundform erhalten hatte, blieb es beweglich. Über Urteile in einzelnen Fällen passte es sich Schritt für Schritt den sozialen Verhältnissen an; seine Grundlagen, die als heilig galten, blieben dabei unangetastet [2].

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts zogen die Reformer des Islams in Zweifel, dass allein die Gelehrten die Scharia auslegen dürften. Sie verlangten, die Grundtexte mit dem Verstand und passend zur eigenen Zeit neu zu deuten, durch eigenständiges Urteilen (idschtihad) [12]. Abdullah Saeed (Universität Melbourne) beschreibt 2008, wie sich unter Muslimen, die er "progressive-ijtihadis" nennt, eine kontextbezogene Lesart der ethisch-rechtlichen Verse verbreitet. Sie legt großes Gewicht auf den gesellschaftlichen und geschichtlichen Zusammenhang der Verse und bezieht sie auf mehreren Ebenen auf die wechselnden Bedürfnisse und Umstände heutiger Muslime. In der klassischen Auslegung galt dieser Zusammenhang nach Saeed bei solchen Versen nicht als wichtig, obwohl sie Berichte über die Anlässe der Offenbarung oft heranzog [13].

Mouhanad Khorchide von der Universität Münster versteht in seinem Buch "Scharia, der missverstandene Gott" (2013) die Scharia als Weg zu einer islamischen Ethik. Nach der Beschreibung des Zentrums für Islamische Theologie Münster führt das Buch den Begriff aus der Verengung, die er durch Fundamentalisten wie Islamkritiker erfahren habe, und verbindet die Läuterung des Herzens mit einer gerechten Gesellschaftsordnung [14]. In seinem Buch "Islam ist Barmherzigkeit" (2012) trägt ein Kapitel den Titel "Scharia als juristisches System steht im Widerspruch zum Islam selbst" [15]. Welche Rolle der Islam in der Geschichte als Rechtsordnung spielte, erzählt die Seite Die Geschichte des Islam auf geschichte.domain-root.de. Was der Koran über Krieg und Frieden sagt, steht auf der Seite Krieg und Frieden im Koran.

  1. Der Koran. Max Henning (Übersetzer), Philipp Reclam jun., Leipzig; Scan im Internet Archive. Stand ohne Jahr (Vorwort 1901). abgerufen am 29.10.2026
  2. Behörde Recht. Bundeszentrale für politische Bildung, Kleines Islam-Lexikon (Christian Müller). Stand 6. Auflage 2018. abgerufen am 29.10.2026
  3. Behörde Scharia. Bundeszentrale für politische Bildung, Kleines Islam-Lexikon (Christian Müller). Stand 6. Auflage 2018. abgerufen am 29.10.2026
  4. Behörde Rechtsschulen. Bundeszentrale für politische Bildung, Kleines Islam-Lexikon (Christian Müller). Stand 6. Auflage 2018. abgerufen am 29.10.2026
  5. Behörde Zinsen. Bundeszentrale für politische Bildung, Kleines Islam-Lexikon (Renate Dieterich). Stand 6. Auflage 2018. abgerufen am 29.10.2026
  6. Studie Frauen unter der Scharia. Christine Schirrmacher, Aus Politik und Zeitgeschichte (Bundeszentrale für politische Bildung). Stand 16.11.2004. abgerufen am 29.10.2026
  7. Behörde Erbrecht. Bundeszentrale für politische Bildung, Kleines Islam-Lexikon (Christian Müller). Stand 6. Auflage 2018. abgerufen am 29.10.2026
  8. Behörde Blutrache. Bundeszentrale für politische Bildung, Kleines Islam-Lexikon (Christian Müller). Stand 6. Auflage 2018. abgerufen am 29.10.2026
  9. Behörde Strafrecht. Bundeszentrale für politische Bildung, Kleines Islam-Lexikon (Christian Müller). Stand 6. Auflage 2018. abgerufen am 29.10.2026
  10. Behörde Alkohol. Bundeszentrale für politische Bildung, Kleines Islam-Lexikon (Christian Müller). Stand 6. Auflage 2018. abgerufen am 29.10.2026
  11. Behörde Todesstrafe. Bundeszentrale für politische Bildung, Kleines Islam-Lexikon (Christian Müller). Stand 6. Auflage 2018. abgerufen am 29.10.2026
  12. Behörde Reformislam. Bundeszentrale für politische Bildung, Kleines Islam-Lexikon (Stephan Conermann). Stand 6. Auflage 2018. abgerufen am 29.10.2026
  13. Studie Some reflections on the Contextualist approach to ethico-legal texts of the Quran. Abdullah Saeed, Bulletin of the School of Oriental and African Studies 71 (2), S. 221 bis 237. Stand 2008. abgerufen am 29.10.2026
  14. Organisation Scharia - der missverstandene Gott: Der Weg zu einer modernen islamischen Ethik. Universität Münster, Zentrum für Islamische Theologie. Stand 2013. abgerufen am 29.10.2026
  15. Organisation Khorchide: Islam ist Barmherzigkeit. Universität Münster, Exzellenzcluster Religion und Politik. Stand 01.12.2012. abgerufen am 29.10.2026

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