Sure 36
Yāsīn
Yāsīn
Worum geht's?
Die „Herzsure des Korans" – nach einem berühmten Hadith. In der gelebten muslimischen Frömmigkeit eine der wichtigsten Suren überhaupt. Sie wird Sterbenden vorgelesen, an Gräbern rezitiert, in der Nacht gebetet. Inhaltlich vereint sie alle Hauptthemen der koranischen Verkündigung: Prophetie, Auferstehung, Zeichen Gottes in der Natur, Endgericht.
Der Text – Vers für Vers
In moderner Sprache paraphrasiert nach Max Henning (1901).
- 1Yā-Sīn.
- 2Beim weisen Koran!
- 3Wahrlich, du bist einer der Gesandten
- 4auf einem geraden Weg.
- 5Eine Herabsendung des Mächtigen, des Barmherzigen –
- 6damit du ein Volk warnst, dessen Väter nicht gewarnt wurden, und das daher achtlos ist.
- 7Das Wort hat sich gegen die meisten von ihnen bewahrheitet. So glauben sie nicht.
- 8Wir haben um ihre Hälse Fesseln gelegt, die bis zum Kinn reichen, sodass ihre Köpfe gehoben sind.
- 9Wir haben vor ihnen eine Mauer gesetzt und hinter ihnen eine Mauer und sie eingehüllt, sodass sie nicht sehen.
- 10Es ist ihnen gleich, ob du sie warnst oder nicht warnst – sie glauben nicht.
- 11Du kannst nur den warnen, der der Ermahnung folgt und den Allerbarmer im Verborgenen fürchtet. So verkünde ihm Vergebung und edlen Lohn.
- 12Wahrlich, wir machen die Toten lebendig und schreiben auf, was sie vorausgeschickt haben und ihre Spuren. Alles haben wir in einem deutlichen Verzeichnis erfasst.
- 13Gib ihnen das Gleichnis der Bewohner der Stadt, als die Gesandten zu ihnen kamen.
- 14Als wir zwei zu ihnen schickten, sie aber für Lügner erklärten, da verstärkten wir sie mit einem dritten. Sie sagten: Wir sind zu euch geschickt.
- 15Sie sagten: Ihr seid nur Menschen wie wir. Der Allerbarmer hat nichts herabgesandt. Ihr lügt nur.
- 16Sie sagten: Unser Herr weiß: Wir sind zu euch geschickt.
- 17Uns obliegt nur die deutliche Übermittlung.
- 18Sie sagten: Wir sehen ein böses Vorzeichen in euch. Wenn ihr nicht aufhört, werden wir euch steinigen. Eine schmerzhafte Strafe von uns wird euch treffen.
- 19Sie sagten: Euer böses Vorzeichen ist bei euch selbst. Wäret ihr ermahnt worden? Doch ihr seid ein maßloses Volk.
- 20Da kam vom äußersten Ende der Stadt ein Mann eilend. Er sagte: Mein Volk! Folgt den Gesandten!
- 21Folgt denen, die von euch keinen Lohn verlangen, und die rechtgeleitet sind.
- 22Warum sollte ich nicht dem dienen, der mich erschaffen hat? Zu ihm werdet ihr zurückgebracht.
- 23Soll ich denn neben ihm andere Götter nehmen? Wenn der Allerbarmer mir Schaden zufügen will, nützt mir ihre Fürsprache nichts, und sie können mich nicht retten.
- 24Wahrlich, ich wäre dann in deutlicher Irrung.
- 25Wahrlich, ich glaube an euren Herrn. So hört auf mich!
- 26Es wurde zu ihm gesagt: Tritt in den Garten ein! Er sagte: Hätte mein Volk doch gewusst,
- 27dass mein Herr mir vergeben und mich zu den Geehrten gemacht hat!
- 28Wir haben gegen sein Volk nach ihm kein Heer vom Himmel herabgesandt, und wir hatten es nicht nötig.
- 29Es war nur ein einziger Schrei – da waren sie ausgelöscht.
- 30Wehe den Dienern! Kein Gesandter kam zu ihnen, ohne dass sie über ihn lachten.
- 31Sehen sie nicht, wie viele Generationen wir vor ihnen vernichtet haben? Sie kehren nicht zu ihnen zurück.
- 32Wahrlich, sie werden alle vor uns versammelt.
- 33Ein Zeichen für sie ist die tote Erde. Wir haben sie belebt und Korn aus ihr hervorgebracht, von dem sie essen.
- 34Wir haben in ihr Gärten von Dattelpalmen und Reben gemacht, und Quellen sprudeln lassen,
- 35damit sie von seinen Früchten essen. Aber nicht ihre Hände haben es gemacht. Sind sie nicht dankbar?
- 36Preis sei dem, der die Paare alle erschaffen hat, von dem, was die Erde wachsen lässt, und von ihnen selbst und von dem, was sie nicht wissen.
- 37Ein Zeichen für sie ist die Nacht. Wir ziehen aus ihr den Tag, und siehe, sie sind in Finsternis.
- 38Und die Sonne läuft zu ihrem festgesetzten Aufenthalt. Das ist die Bestimmung des Mächtigen, des Allwissenden.
- 39Und den Mond – wir haben für ihn Stationen bestimmt, bis er wieder wie eine alte Palmrispe wird.
- 40Es kommt der Sonne nicht zu, den Mond einzuholen, und nicht der Nacht, den Tag zu überholen. Jedes läuft auf einer Bahn.
- 41Ein Zeichen für sie: Wir trugen ihre Vorfahren in dem beladenen Schiff.
- 42Und wir haben für sie etwas Ähnliches erschaffen, in das sie steigen.
- 43Wenn wir wollen, ertränken wir sie. Dann gibt es keinen Beistand für sie, und sie werden nicht gerettet,
- 44außer durch Barmherzigkeit von uns und Genuss für eine Weile.
- 45Wenn ihnen gesagt wird: Fürchtet, was vor euch ist und was hinter euch ist, damit ihr Erbarmen findet –
- 46und es kommt zu ihnen kein Zeichen von den Zeichen ihres Herrn, ohne dass sie sich davon abwenden.
- 47Wenn ihnen gesagt wird: Gebt aus von dem, womit Gott euch versorgt hat! sagen die Ungläubigen zu denen, die geglaubt haben: Sollen wir den speisen, den Gott speisen würde, wenn er wollte? Ihr seid nur in deutlicher Irrung.
- 48Sie sagen: Wann ist dieses Versprechen, wenn ihr wahrhaftig seid?
- 49Sie warten nur auf einen einzigen Schrei, der sie packt, während sie streiten.
- 50Sie können dann keine Anordnung machen, noch zu ihren Angehörigen zurückkehren.
- 51Und in die Posaune wird geblasen. Da kommen sie aus den Gräbern eilig zu ihrem Herrn hervor.
- 52Sie sagen: Wehe uns! Wer hat uns von unserem Liegeplatz auferweckt? Das ist es, was der Allerbarmer versprochen hat, und die Gesandten haben die Wahrheit gesagt.
- 53Es ist nur ein einziger Schrei – und siehe, sie sind alle vor uns versammelt.
- 54Heute wird keiner Seele Unrecht getan. Ihr werdet nur für das belohnt, was ihr getan habt.
- 55Wahrlich, die Gefährten des Paradieses sind heute in Beschäftigung vergnügt.
- 56Sie und ihre Gefährtinnen sind in Schatten auf Liegen zurückgelehnt.
- 57Sie haben darin Früchte und alles, was sie verlangen.
- 58„Friede!" – als Wort von einem barmherzigen Herrn.
- 59Sondert euch heute ab, ihr Sünder!
- 60Habe ich euch nicht aufgetragen, ihr Kinder Adams, nicht dem Satan zu dienen? Wahrlich, er ist euch ein deutlicher Feind.
- 61Und mir zu dienen? Das ist ein gerader Weg.
- 62Doch er hat eine große Menge von euch in die Irre geführt. Habt ihr es nicht bedacht?
- 63Das ist die Hölle, die euch versprochen wurde.
- 64Heute brennt darin für das, was ihr ungläubig wart!
- 65Heute versiegeln wir ihre Münder. Aber ihre Hände sprechen zu uns, und ihre Füße bezeugen, was sie verdient haben.
- 66Wenn wir wollten, hätten wir ihre Augen gelöscht. Sie wären zum Weg gerannt – wie hätten sie sehen können?
- 67Wenn wir wollten, hätten wir sie an ihrem Platz verwandelt. Sie hätten weder vorwärts gehen noch zurückkehren können.
- 68Wem wir ein langes Leben geben, den lassen wir körperlich rückwärts gehen. Bedenken sie es nicht?
- 69Wir haben ihn die Dichtkunst nicht gelehrt, und es geziemt ihm nicht. Es ist nur eine Ermahnung und ein deutlicher Koran,
- 70damit er den, der lebt, warnt, und das Wort gegen die Ungläubigen sich bewahrheitet.
- 71Sehen sie nicht, dass wir für sie aus dem, was unsere Hände geschaffen haben, Vieh erschaffen haben, das sie besitzen?
- 72Und wir haben es ihnen unterworfen. Manches reiten sie, von manchem essen sie.
- 73Sie haben darin Nutzen und Getränke. Sind sie nicht dankbar?
- 74Doch sie haben sich neben Gott Götter genommen, vielleicht würden sie ihnen geholfen.
- 75Sie können ihnen nicht helfen, sondern sie selbst werden ihnen als Heer vorgeführt werden.
- 76Lass dich nicht von ihrer Rede betrüben. Wir wissen, was sie verbergen und was sie offen tun.
- 77Hat der Mensch nicht gesehen, dass wir ihn aus einem Samentropfen erschaffen haben? Und siehe, er ist ein offener Bestreiter.
- 78Er führt für uns ein Gleichnis an und vergisst seine eigene Erschaffung. Er sagt: Wer macht die Knochen wieder lebendig, wenn sie zerfallen sind?
- 79Sprich: Der wird sie wieder lebendig machen, der sie zum ersten Mal hervorgebracht hat. Und er kennt jede Schöpfung.
- 80Er, der euch aus dem grünen Baum Feuer gemacht hat – und siehe, ihr entzündet daraus Feuer.
- 81Ist denn der, der die Himmel und die Erde erschaffen hat, nicht in der Lage, ihresgleichen zu erschaffen? Doch! Und er ist der Allerschaffer, der Allwissende.
- 82Sein Befehl, wenn er etwas will, ist nur, dass er zu ihm sagt: Sei! – und es ist.
- 83Preis sei dem, in dessen Hand die Herrschaft über alles ist, und zu dem ihr zurückgebracht werdet.
Einordnung & Bedeutung
Die „Herzsure des Korans"
Ein bekannter Hadith (in mehreren Versionen überliefert) berichtet, Mohammed habe gesagt: „Alles hat ein Herz, und das Herz des Korans ist Yāsīn." Ob dieser Hadith historisch authentisch ist, ist umstritten – aber er hat enorm gewirkt. Sure 36 ist in der gelebten Frömmigkeit eine der wichtigsten Suren überhaupt.
Sie wird besonders an zwei Stellen rezitiert:
- Bei Sterbenden: Eine alte Tradition empfiehlt, Yāsīn am Bett eines Sterbenden zu rezitieren – um ihm den Übergang zu erleichtern. Eine andere Hadith-Überlieferung berichtet, Mohammed habe gesagt: „Rezitiert Yāsīn für eure Verstorbenen."
- Bei Beerdigungen und an Gräbern: Insbesondere donnerstagabends und an Festtagen wird Yāsīn an Gräbern verstorbener Angehöriger gelesen.
Die theologische Begründung: Sure 36 vereint alle Hauptthemen, mit denen der Sterbende konfrontiert wird – Auferstehung, Endgericht, Paradies, Hölle, Mahnung an die Lebenden, Gewissheit der Wiederkunft.
Der mysteriöse Anfang
Die Sure beginnt mit den zwei Buchstaben „Yā-Sīn". Wie alle mysteriösen Eröffnungsbuchstaben (siehe Sure 50, Sure 68) ist die Bedeutung umstritten.
Eine besondere Lesart: „Yāsīn" wurde manchmal als Vokativform verstanden – „O Mensch!" oder „O Anführer!" oder eine alte arabische Anrede für Mohammed selbst. Mohammed wird in manchen mystischen Traditionen sogar mit dem Namen „Yāsīn" angeredet. Aber diese Lesarten sind philologisch unsicher.
Vorsichtige Auslegung: Wir wissen es nicht. Die Buchstaben funktionieren als ehrwürdige, unverstandene Eröffnung.
Die Gleichnis-Stadt
Verse 13–32 erzählen das Gleichnis von einer Stadt, zu der drei Gesandte kommen. Klassisch wird die Stadt mit Antiochia (Antakya im heutigen Türkei) identifiziert, in das nach christlicher Tradition die Apostel Johannes und Petrus kamen. Aber die Identifikation ist nicht zwingend – das Gleichnis funktioniert auch ohne historische Lokalisierung.
Die drei Gesandten werden abgewiesen. Die Stadtbewohner halten sie für Lügner, drohen mit Steinigung. Sie deuten die Boten sogar als „böses Vorzeichen" (ṭiyara) – im altarabischen Aberglauben war jeder unerwartete Besucher potentiell unheilbringend. Die Boten antworten weise: „Euer böses Vorzeichen ist bei euch selbst." Wer Schlechtes erwartet, projiziert seinen eigenen Zustand.
Der Mann vom äußersten Ende
Verse 20–27 erzählen eine bewegende Episode: Ein einzelner Mann kommt „vom äußersten Ende der Stadt" eilend. Er ist offenbar einer, der die Boten gehört hat und überzeugt ist. Er ruft die Stadt zur Umkehr auf.
Seine Argumentation ist klassisch:
- „Folgt denen, die keinen Lohn verlangen" – wer keinen Eigenvorteil sucht, hat keinen Grund zu lügen.
- „Sollte ich nicht dem dienen, der mich erschaffen hat?" – die einfache vernünftige Frage.
- „Was nützt mir die Fürsprache anderer Götter?" – die Götzen können nichts gegen den wahren Gott ausrichten.
Klassische Auslegungen geben dem Mann einen Namen: Ḥabīb der Zimmermann. Er wird für seine Predigt offenbar getötet (Vers 26 deutet das an: „Tritt in den Garten ein"). Sein letzter Wunsch ist bemerkenswert: „Hätte mein Volk doch gewusst, dass mein Herr mir vergeben hat!" – nicht Rache, sondern Sorge um die anderen, sogar nach seinem Tod.
Diese Stelle ist die koranische Vorlage für die Idee des frommen Märtyrers, der den Übergang ins Paradies erlebt und sich noch um die Lebenden sorgt.
Die kosmischen Zeichen
Verse 33–44 sind eine Folge naturtheologischer Argumente. Vier Zeichen werden genannt:
- Die tote Erde, die wieder lebendig wird (33–35) – Auferstehungsargument durch Naturanalogie.
- Der Tag-Nacht-Wechsel (37) – ein Beispiel kosmischer Ordnung.
- Die Sonne, die zu ihrem festgesetzten Aufenthalt läuft (38) – eine astronomisch interessante Stelle, von muslimischen Apologeten oft als Hinweis auf die Eigenbewegung der Sonne (durch die Galaxis) gelesen.
- Der Mond mit seinen Stationen (39) – das Bild der Mondphasen, „wie eine alte Palmrispe" (gekrümmte Sichel).
Vers 40 ist bemerkenswert: „Es kommt der Sonne nicht zu, den Mond einzuholen, und nicht der Nacht, den Tag zu überholen. Jedes läuft auf einer Bahn." Diese Stelle wird in moderner Apologetik gerne mit der heutigen Astronomie korreliert. Klassische Auslegungen verstehen sie schlicht als Bild für die kosmische Ordnung: Alles hat seinen Platz.
Das berühmte „Sei! – und es ist"
Vers 82 ist eine der zentralen koranischen Aussagen über die Schöpfungsmacht: „Sein Befehl, wenn er etwas will, ist nur, dass er zu ihm sagt: Sei! – und es ist." – arabisch kun fa-yakūn.
Diese Formel kommt im Koran achtmal vor (Sure 2,117; 3,47; 3,59; 6,73; 16,40; 19,35; 36,82; 40,68). Sie ist eine Variation der biblischen Schöpfungslogik: „Es werde Licht – und es ward Licht." Was bei Menschen Mühe braucht, geschieht bei Gott durch ein Wort.
Die Formel hat in der sufischen Tradition besondere Bedeutung. Sie zeigt: Schöpfung ist nicht Vorgang, sondern Akt. Sie ist nicht Folge, sondern Wort.
Das Feuer aus dem grünen Baum
Vers 80 ist ein erstaunliches Bild: „Er, der euch aus dem grünen Baum Feuer gemacht hat – und siehe, ihr entzündet daraus Feuer."
Hier wird auf eine konkrete altarabische Erfahrung Bezug genommen: das Feuermachen durch Reiben zweier Stäbe oder durch Funken aus trockenem Holz. Bestimmte Bäume (etwa al-markh und al-ʿafār) galten als besonders geeignet zum Feuermachen.
Die theologische Pointe: Aus dem feuchten, lebendigen, grünen Baum kommt das tote, trockene Feuer. Das ist ein Paradox, das im Kleinen zeigt, was Gott im Großen kann: das Gegensätzliche aus dem Gegensätzlichen hervorbringen. Wer das auf der Erde sieht, kann auch die Auferstehung glauben.
Wie wird die Sure verstanden?
Sure 36 ist eine der vollständigsten Suren – im Sinne einer kompakten Zusammenfassung der koranischen Botschaft. Sie enthält:
- Eine Stadt-Gleichnis-Erzählung (Verse 13–32)
- Naturtheologische Argumente (Verse 33–44)
- Auferstehungs-Bilder (Verse 48–54)
- Paradies und Hölle (Verse 55–68)
- Polemik gegen Götzen (Verse 73–75)
- Schöpfungs-Argumente und Schluss (Verse 77–83)
Wer Sure 36 versteht, hat den Koran in seinen Hauptzügen verstanden. Das ist wohl der Grund für ihre Stellung als „Herzsure".
Schlüsselbegriffe kurz erklärt
- Yā-Sīn – einer der mysteriösen Eröffnungsbuchstaben – Bedeutung unbekannt; auch als Anrede für Mohammed gedeutet
- Herz des Korans – volkstümliche Bezeichnung der Sure nach Hadith-Überlieferung
- Mann vom äußersten Ende – einzelner Bekenner in der Gleichnis-Stadt – Märtyrer-Vorbild
- Die Sonne läuft zu ihrem Aufenthalt – Vers 38 – klassisch Bild kosmischer Ordnung, modern manchmal mit Sonnen-Eigenbewegung korreliert
- Sei – und es ist (kun fa-yakūn) – die zentrale koranische Schöpfungsformel – kommt achtmal vor
- Feuer aus dem grünen Baum – Vers 80 – altarabisches Feuermachen als Paradox-Bild für die göttliche Schöpfungsmacht