Alle 114 Suren des Korans

Sure 7: Der Wall (Al-Aʿrāf)

Sure 7 von 114, 206 Verse

Sure 7 heißt Al-A'raf und hat in der Kairoer Zählung 206 Verse. Max Henning nennt sie "Der Wall", nach den Männern auf den Wällen zwischen Paradies und Feuer in Vers 46. Die mekkanische Sure erzählt von Adam und Iblis, von Noah, Hud, Salih, Lot und Schoeib und ausführlich von Moses.

1 A. L. M. S.

2 Ein Buch wurde hinabgesandt zu dir, und es sei in deiner Brust keine Beängstigung darüber, damit du mit ihm warnst, und als eine Mahnung für die Gläubigen. (Flügel 1)

3 Folgt dem, was zu euch hinabgesandt wurde von eurem Herrn, und folgt keinen anderen Beschützern neben ihm. Wenig aber lassen sich mahnen. (Flügel 2)

4 Und wie viele Städte vertilgten wir, und es kam unsere Strafe des Nachts über sie oder als sie den Mittagsschlaf hielten. (Flügel 3)

5 Und es war ihr Rufen, da unsere Strafe zu ihnen kam kein anderes als: "Siehe, wir waren Ungerechte." (Flügel 4)

6 Und wahrlich, zur Rechenschaft ziehen wollen diejenigen, zu denen wir sandten, und wahrlich zur Rechenschaft ziehen wollen wir auch die Gesandten. (Flügel 5)

7 Und wahrlich, mit Wissen wollen wir ihnen (ihre Handlungen) aufzählen, denn nicht waren wir abwesend. (Flügel 6)

8 Und das Gewicht wird an jenem Tag die Wahrheit sein, und wessen Waage schwer ist, denen wird es wohl ergehen. (Flügel 7)

9 Wessen Waage aber leicht sein wird, das sind diejenigen, die ihre Seelen verlieren, weil sie sich gegen unsere Zeichen versündigten. (Flügel 8)

10 Und wahrlich wir gaben euch auf der Erde eine Stätte und gaben euch auf ihr den Lebensunterhalt. Wie wenig seid ihr dankbar! (Flügel 9)

11 Und wahrlich, wir erschufen euch; dann bildeten wir euch; dann sprachen wir zu den Engeln: "Werft euch nieder vor Adam!" Und niederwarfen sie sich außer Iblis; nicht gehörte er zu denen, die sich niederwarfen. (Flügel 10)

12 Er sprach: "Was hinderte dich, dich niederzuwerfen, als ich es dich hieß?" Er sprach: "Ich bin besser als er. Du hast mich aus Feuer erschaffen, ihn aber erschufst du aus Ton." (Flügel 11)

13 Er sprach: "Hinab mit dir aus ihm! Nicht ist dir erlaubt hochmütig in ihm zu sein. Darum hinaus mit dir, siehe, du bist einer der Gedemütigten." (Flügel 12)

14 Er sprach: "Gib mir Frist bis zum Tag der Auferweckung." (Flügel 13)

15 Er sprach: "Siehe, dir wurde Frist gegeben." (Flügel 14)

16 Er sprach: "Darum dass du mich in die Irre geführt hast, will ich ihnen auflauern auf deinem rechten Weg; (Flügel 15)

17 Dann will ich über sie kommen von vorn und von hinten, von ihrer Rechten und von ihrer Linken, und nicht sollst du die Mehrzahl von ihnen dankbar finden." (Flügel 16)

18 Er sprach: "Hinaus aus ihm, verachtet und verstoßen! Wahrlich, wer von ihnen dir folgt, mit euch allesamt erfülle ich Dschehannam!" (Flügel 17)

19 "Und, o Adam, wohne du und deine Frau im Paradies und esst, wovon ihr wollt. Nähert euch jedoch nicht diesem Baum, sonst seid ihr Ungerechte." (Flügel 18)

20 Und es flüsterte ihnen der Satan ein, dass er ihnen kundtun wolle, was ihnen verheimlicht war, ihre Scham. Und er sprach: "Euer Herr hat euch diesen Baum nur verboten, damit ihr nicht Engel würdet oder ewig lebtet." (Flügel 19)

21 Und er schwur ihnen: "Siehe, ich bin euch ein guter Berater." (Flügel 20)

22 Und er verführte sie durch List, und als sie von dem Baum geschmeckt hatten, wurde ihnen offenbar ihre Scham, und sie hoben an Blätter des Paradieses über sich zusammenzuheften. Und es rief sie ihr Herr: "Verbot ich euch nicht jenen Baum und sprach zu euch: Siehe der Satan ist euch ein offenkundiger Feind?" (Flügel 21)

23 Sie sprachen: "Unser Herr, wir haben gegen uns selber gesündigt, und wenn du uns nicht verzeihst und dich unser erbarmst, wahrlich, dann sind wir verloren." (Flügel 22)

24 Er sprach: "Hinab mit euch! Einer sei des anderen Feind. Und es sei euch auf der Erde eine Stätte und ein Genuss auf Zeit." (Flügel 23)

25 Er sprach: "Auf ihr sollt ihr leben, und auf ihr sollt ihr sterben und aus ihr sollt ihr hervorgeholt werden. (Flügel 24)

26 O Kinder Adams, hinab sandten wir auf euch Kleidung, eure Blöße zu bedecken, und Prunkgewandung; aber das Kleid der Gottesfurcht, das ist besser." Dies ist eines der Zeichen Allahs; vielleicht lassen sie sich ermahnen. (Flügel 25)

27 "O Kinder Adams, nicht verführe euch der Satan, wie er eure Eltern aus dem Paradies vertrieb, ihnen ihre Kleidung raubend, um ihnen ihre Blöße zu zeigen. Siehe, er sieht euch, er und seine Schar, wo ihr sie nicht seht. Siehe, wir machten die Satane zu Beschützern der Ungläubigen." (Flügel 26)

28 Und wenn sie eine Schandbarkeit begehen, sprechen sie: "Wir fanden unsere Väter darin, und Allah hat es uns befohlen." Sprich: "Siehe, Allah befiehlt keine Schandbarkeit. Wollt ihr gegen Allah sprechen, was ihr nicht wisst?" (Flügel 27)

29 Sprich: "Mein Herr hat Gerechtigkeit befohlen. So wendet euer Angesicht zu jeder Moschee und ruft ihn an in lauterem Glauben. Wie er euch schuf, kehrt ihr (zu ihm) zurück. (Flügel 28)

30 Einen Teil hat er geleitet und einen Teil nach Gebühr dem Irrtum übergeben. Siehe, sie haben sich die Satane neben Allah zu Beschützern angenommen und wähnen, sie seien geleitet. (Flügel 28)

31 O Kinder Adams, legt euren Putz an bei jeder Moschee und esst und trinkt und schweift nicht aus; siehe, er liebt nicht die Ausschweifenden. (Flügel 29)

32 Sprich: "Wer hat den Putz Allahs verwehrt, den er erschaffen für seine Diener, und die guten Dinge des Unterhalts?" Sprich: "Sie sind für die Gläubigen im irdischen Leben, besonders am Tag der Auferstehung." So machen wir die Zeichen den Verständigen klar. (Flügel 30)

33 Sprich: "Verwehrt hat mein Herr nur die Schandbarkeiten, die öffentlichen und geheimen, und die Sünde und ungerechte Gewalttat, und dass ihr Allah das an die Seite setzt, wozu er euch keine Vollmacht herabsandte, und dass ihr von Allah sprecht, was ihr nicht wisst." (Flügel 31)

34 Und jedes Volk hat einen Termin; und wenn sein Termin gekommen ist, so können sie ihn um keine Stunde aufschieben oder beschleunigen. (Flügel 32)

35 O Kinder Adams, wenn zu euch Gesandte aus euch kommen, die euch meine Zeichen verkünden, dann soll, wer gottesfürchtig ist und sich bessert, keine Furcht soll über sie kommen und nicht sollen sie traurig sein. (Flügel 33)

36 Diejenigen aber, welche unsere Zeichen für Lüge erklären und sich in Hochmut von ihnen abwenden, sie sind des Feuers Gefährten und sollen ewig darin verweilen. (Flügel 34)

37 Und wer ist sündiger als wer gegen Allah eine Lüge ersinnt oder unsere Zeichen für Lüge erklärt? Jene soll erreichen ihr Teil aus dem Buch, bis unsere Boten zu ihnen kommen, sie mit sich zu nehmen, und sprechen: "Wo ist das, was ihr außer Allah anrieft?" Sie werden sprechen: "Sie sind von uns geschweift." Und sie zeugen gegen sich selber, dass sie Ungläubige waren. (Flügel 35)

38 Er wird sprechen: "Tretet ein mit den Scharen der Dschinn und Menschen, die vor euch lebten, ins Feuer." Und so oft eine Schar eintritt, verflucht sie ihre Schwester, bis sie allesamt eingetreten sind, und die letzte von der ersten spricht: "Unser Herr, jene haben uns irregeführt; so gib ihnen die doppelte Feuerspein." Er wird sprechen: "Jedem sei das Doppelte." Doch versteht ihr dies nicht. (Flügel 36)

39 Und es wird die erste zu der letzten sprechen: "Was habt ihr für einen Vorzug vor uns? Schmeckt die Strafe nach Verdienst." (Flügel 37)

40 Siehe, diejenigen, die unsere Zeichen für Lüge erklären und sich hochmütig von ihnen abwenden, nicht werden ihnen geöffnet die Tore des Himmels und nicht gehen sie ein ins Paradies, ehe ein Kamel durch ein Nadelöhr geht; und so belohnen wir die Missetäter. (Flügel 38)

41 Ihnen sei Dschehannam das Lager und über ihnen seien Decken (aus Feuer); und so belohnen wir die Sünder. (Flügel 39)

42 Diejenigen aber, welche glauben und das Rechte tun, nicht belasten wir eine Seele über Vermögen, jene sollen des Paradieses Gefährten sein und darin ewig verweilen. (Flügel 40)

43 Und nehmen wollen wir aus ihren Brüsten alles an Groll, eilen sollen unter ihnen Bäche, und sie sprechen: "Das Lob sei Allah, der uns hierher geleitet hat! Nicht wären wir geleitet gewesen, hätte uns nicht Allah geleitet! Wahrlich, es kamen die Gesandten unseres Herrn mit der Wahrheit." Und es soll ihnen zugerufen werden: "Dies ist das Paradies; ihr seid zu seinen Erben gemacht für eure Werke." (Flügel 41)

44 Und rufen werden des Paradieses Gefährten zu den Gefährten des Feuers: "Nun haben wir, was unser Herr uns verheißen, als Wahrheit befunden. Habt ihr auch, was euer Herr euch verhieß, als Wahrheit befunden?" Sie werden sprechen: "Jawohl." Und rufen wird unter ihnen ein Rufer: "Allahs Fluch über die Ungerechten, (Flügel 42)

45 Die von Allahs Weg abtrünnig machen und ihn zu krümmen suchen und nicht an das Jenseits glauben!" (Flügel 43)

46 Und zwischen ihnen ist eine Scheide; und auf den Wällen sind Männer, die alle an ihren Merkmalen erkennen; und sie rufen den Paradiesesgefährten zu: "Frieden sei auf euch!" Sie können es aber nicht betreten, obwohl sie es begehren. (Flügel 44)

47 Und wenn ihre Blicke zu den Gefährten des Feuers gewendet werden, sprechen sie: "Unser Herr, bring uns nicht zu den Ungerechten." (Flügel 45)

48 Und es rufen die Gefährten der Wälle zu Männern, die sie an ihren Merkmalen erkennen und sprechen: "Was hat euch euer Sammeln (von Schätzen) und euer Hochmut genützt? (Flügel 46)

49 Sind das jene, von denen ihr schwurt, dass Gott ihnen nicht Barmherzigkeit zuwenden würde? Geht ein ins Paradies, keine Furcht soll über euch kommen und nicht sollt ihr traurig sein." (Flügel 47)

50 Und rufen werden die Gefährten des Feuers zu den Paradiesesgefährten: "Schüttet auf uns etwas Wasser oder etwas von dem, was euch Allah bescherte." Sie sprechen: "Siehe, Allah hat beides für die Ungläubigen verwehrt; (Flügel 48)

51 Die mit ihrem Glauben ihren Scherz und Spott trieben, und die das irdische Leben betrog." Und heute vergessen wir sie, wie sie das Eintreffen dieses ihres Tages vergaßen und unsere Zeichen leugneten. (Flügel 49)

52 Und wahrlich, nunmehr brachten wir ihnen ein Buch. Wir erklärten es mit Wissen als eine Rechtleitung und Barmherzigkeit für Gläubige. (Flügel 50)

53 Warten sie etwa auf etwas anderes als seine Deutung? Am Tag, da seine Deutung kommen wird, werden diejenigen, die sie sich zuvor aus dem Sinn geschlagen hatten, sprechen: "In der Tat kamen die Gesandten unseres Herrn mit der Wahrheit. Haben wir wohl Fürsprecher, für uns Fürsprache einzulegen, oder könnten wir zurückgebracht werden, dass wir anders handelten als wir zuvor handelten?" Aber sie haben sich selber ins Verderben gebracht und ihre Erdichtungen schweiften von ihnen. (Flügel 51)

54 Siehe, euer Herr ist Allah, welcher die Himmel und die Erde in sechs Tagen erschuf; dann setzte er sich auf den Thron. Er lässt die Nacht den Tag verhüllen, sie verfolgt ihn schnell; und (er schuf) die Sonne, den Mond und die Sterne, die seinem Befehl dienen. Ist nicht sein die Schöpfung und der Befehl? Gesegnet sei Allah, der Herr der Welten! (Flügel 52)

55 Ruft euren Herrn in Demut und im Verborgenen an; siehe, er liebt nicht die Übertreter. (Flügel 53)

56 Und stiftet nicht Verderben auf Erden an, nachdem sie in Ordnung gebracht wurde, und ruft ihn an in Furcht und Verlangen; siehe, Allahs Barmherzigkeit ist nahe denen, die Gutes tun. (Flügel 54)

57 Er ist es, der die Winde als Verheißung seiner Barmherzigkeit voraussendet, bis dass, wenn sie schwere Wolken aufgehoben haben, wir sie treiben zu einem toten Land und Wasser darauf herniedersenden, womit wir allerlei Früchte hervorbringen. So bringen wir die Toten hervor. Vielleicht lasst ihr euch ermahnen. (Flügel 55)

58 Und das gute Land bringt seine Pflanzen hervor mit der Erlaubnis seines Herrn, und das schlechte bringt nur wenig hervor. So machen wir unsere Zeichen den Dankbaren klar. (Flügel 56)

59 Wahrlich, wir entsandten schon Noah zu seinem Volk, und er sprach: "O mein Volk, dient Allah; ihr habt keinen anderen Gott; siehe, ich fürchte für euch die Strafe eines gewaltigen Tages." (Flügel 57)

60 Es sprachen die Häupter seines Volkes: "Siehe, wahrlich wir sehen dich in offenkundigem Irrtum." (Flügel 58)

61 Er sprach: "O mein Volk, nicht ist an mir ein Irrtum, sondern ein Gesandter bin ich vom Herrn der Welten. (Flügel 59)

62 Ich bestelle euch die Sendung meines Herrn und rate euch gut und weiß von Allah, was ihr nicht wisst. (Flügel 60)

63 Verwundert ihr euch etwa, dass zu euch eine Mahnung von eurem Herrn kommt, durch einen Mann von euch, damit er euch warne, und dass ihr gottesfürchtig werdet und vielleicht Erbarmen findet?" (Flügel 61)

64 Sie aber bezichtigten ihn der Lüge, doch erretteten wir ihn und die bei ihm waren in der Arche und ertränkten die, welche unsere Zeichen für Lüge erklärten; siehe, sie waren ein blindes Volk. (Flügel 62)

65 Und zu Ad (sandten wir) ihren Bruder Hud. Er sprach: "O mein Volk, dient Allah; ihr habt keinen Gott außer ihm. Wollt ihr (ihn) nicht fürchten?" (Flügel 63)

66 Es sprachen die Häupter der Ungläubigen seines Volkes: "Siehe, wahrlich wir sehen dich in Torheit, und siehe, wahrlich, wir erachten dich für einen der Lügner." (Flügel 64)

67 Er sprach: "O mein Volk, es ist keine Torheit an mir, sondern ein Gesandter bin ich von dem Herrn der Welten. (Flügel 65)

68 Ich bestelle euch die Sendung meines Herrn, und ich bin euch ein getreuer Berater. (Flügel 66)

69 Verwundert ihr euch etwa, dass zu euch eine Mahnung von eurem Herrn kommt, durch einen Mann aus euch, damit er euch warne? Und gedenkt, dass er euch eingesetzt hat als Nachfolger des Volkes Noahs und euch an Leibesgröße mehrte. Darum gedenkt der Wohltaten Allahs; vielleicht ergeht es euch wohl." (Flügel 67)

70 Sie sprachen: "Bist du zu uns gekommen, damit wir Allah allein dienen und verlassen, was unsere Väter anbeteten? So bring uns, was du uns androhst, wenn du wahrhaft bist." (Flügel 68)

71 Er sprach: "Überfallen wird euch Rache und Zorn von eurem Herrn. Wollt ihr mit mir streiten über Namen, mit denen ihr sie benanntet, ihr und eure Väter, und wozu euch Allah keine Vollmacht hinabsandte? So wartet, und siehe, ich warte mit euch." (Flügel 69)

72 Und wir erretteten ihn und seine Anhänger in unserer Barmherzigkeit; und wir schnitten ab die Wurzel derer, welche unsere Zeichen für Lüge erklärten und nicht glaubten. (Flügel 70)

73 Und zu Thamud (entsandten wir) ihren Bruder Salih. Er sprach: "O mein Volk, dient Allah, ihr habt keinen Gott außer ihm. Schon kam zu euch ein deutlicher Beweis von unserem Herrn. Diese Kamelin Allahs ist euch ein Zeichen; darum lasst sie weiden in Allahs Land und rührt sie nicht an zum Bösen, oder es erfasst euch schmerzliche Strafe. (Flügel 71)

74 Und gedenkt, wie er euch zu Nachfolgern Ads machte und euch eine Stätte auf Erden gab, dass ihr in ihren Ebenen euch Schlösser erbautet und in die Berge euch Wohnungen grubt. Und gedenkt der Wohltaten Allahs und stiftet auf der Erde kein Verderben an." (Flügel 72)

75 Es sprachen die Häupter der Hochmütigen seines Volks zu denen, die für schwach galten, zu denen, die glaubten von ihnen: "Wisst ihr, dass Salih entsendet wurde von seinem Herrn?" Sie sprachen: "Siehe, wir glauben an das, mit dem er entsandt wurde." (Flügel 73)

76 Es sprachen die Hochmütigen: "Siehe, wir glauben nicht an das, woran ihr glaubt." (Flügel 74)

77 Und so schnitten sie der Kamelin die Flechsen durch und trotzten dem Befehl ihres Herrn und sprachen: "O Salih, bring uns, was du uns drohst, wenn du ein Gesandter bist." (Flügel 75)

78 Und da erfasste sie das Erdbeben und sie lagen am Morgen auf ihren Brüsten da. (Flügel 76)

79 Und so wendete er sich von ihnen und sprach: "O mein Volk, wahrlich, ich bestellte euch die Sendung meines Herrn und riet euch gut; ihr aber liebtet nicht die Berater." (Flügel 77)

80 Und Lot (entsandten wir,) da er zu seinem Volk sprach: "Wollt ihr Schandbarkeiten begehen, wie keins der Geschöpfe sie zuvor beging? (Flügel 78)

81 Wahrlich, ihr kommt zu den Männern im Gelüst anstatt zu den Frauen! Ja, ihr seid ein ausschweifendes Volk!" (Flügel 79)

82 Und die Antwort seines Volkes war keine andere als dass sie sprachen: "Treibt sie hinaus aus eurer Stadt, siehe, sie sind Leute, die sich rein stellen." (Flügel 80)

83 Und wir erretteten ihn und seine Familie außer seiner Frau, die zurückblieb. (Flügel 81)

84 Und wir ließen einen Regen auf sie regnen. Und so schau, wie das Ende der Sünder war. (Flügel 82)

85 Und zu Midian (entsandten wir) ihren Bruder Schoeib. Er sprach: "O mein Volk, dient Allah; ihr habt keinen Gott außer ihm. Schon ist ein deutlicher Beweis von eurem Herrn zu euch gekommen. So gebt volles Maß und Gewicht und schädigt die Leute nicht in ihren Sachen und stiftet auf der Erde nach ihrer Ordnung kein Verderben an. Das ist besser für euch, wenn ihr glaubt. (Flügel 83)

86 Und lauert nicht auf jedem Weg drohend und abbringend von Allahs Weg alle, die an ihn glauben, und sucht ihn nicht zu krümmen. Und gedenkt, da ihr wenig wart und er euch vermehrte, und schaut, wie das Ende der Verderbenstifter war. (Flügel 84)

87 Und wenn ein Teil von euch glaubt an das, womit ich gesendet bin, und ein Teil nicht glaubt, so wartet, bis Allah zwischen uns richtet, denn er ist der beste Richter." (Flügel 85)

88 Es sprachen die Häupter der Hochmütigen seines Volkes: "Wahrlich, wir werden dich hinaustreiben, o Schoeib, samt den Gläubigen, die bei dir sind, aus unseren Städten, oder ihr kehrt zurück zu unserer Religion." Er sprach: "Etwa auch, wenn sie uns ein Gräuel ist? (Flügel 86)

89 Wir hätten ja gegen Allah eine Lüge ersonnen, wenn wir zu eurer Religion zurückkehrten, nachdem uns Allah von ihr errettet. Wir kehren nicht zu ihr zurück, es sei denn, dass Allah unser Herr es will. Unser Herr umfasst alle Dinge mit Wissen. Auf Allah vertrauen wir. Unser Herr, öffne die Wahrheit zwischen uns und unserem Volk, du bist der beste Öffner." (Flügel 87)

90 Und es sprachen die Häupter der Ungläubigen in seinem Volk: "Wahrlich, wenn ihr Schoeib folgt, siehe, wahrlich dann seid ihr verloren." (Flügel 88)

91 Und es erfasste sie das Erdbeben und am Morgen lagen sie in ihrem Haus auf den Brüsten da. (Flügel 89)

92 Diejenigen, die Schoeib der Lüge bezichtigten, wurden als hätten sie nie darin gewohnt. Diejenigen, die Schoeib der Lüge bezichtigten, waren die Verlorenen. (Flügel 90)

93 Und so kehrte er sich von ihnen ab und sprach: "O mein Volk, wahrlich ich bestellte euch die Sendung meines Herrn und riet euch gut; aber wie sollte ich mich bekümmern über ein ungläubiges Volk?" (Flügel 91)

94 Und wir sandten in keine Stadt einen Propheten, es sei denn, dass wir ihre Bewohner mit Drangsal und Leid erfassten, damit sie sich demütigten. (Flügel 92)

95 Dann vertauschten wir das Böse mit Gutem, bis sie reich wurden und sprachen: "Auch unsere Väter erfuhren Leid und Freude." Und so erfassten wir sie unversehens, ohne dass sie es merkten. (Flügel 93)

96 Hätte aber das Volk der Städte geglaubt und wäre gottesfürchtig gewesen, wahrlich, wir hätten ihnen aufgetan Segnungen vom Himmel und von der Erde. Sie aber bezichtigten der Lüge, und so erfassten wir sie für ihr Tun. (Flügel 94)

97 Und waren denn die Bewohner der Städte sicher, dass unser Zorn nicht über sie käme zur Nachtzeit, während sie schliefen? (Flügel 95)

98 Oder waren die Bewohner der Städte sicher, dass unser Zorn nicht über sie käme am lichten Tag, während sie spielten? (Flügel 96)

99 Und waren sie denn sicher vor der List Allahs? Aber sicher vor Allahs List sind nur die Verlorenen. (Flügel 97)

100 Und sind denn nicht diejenigen, die das Land nach seinen (früheren) Bewohnern erbten, überzeugt, dass, wenn wir wollten, wir sie treffen können für ihre Sünden und ihre Herzen versiegeln, so dass sie nicht hören? (Flügel 98)

101 Was diese Städte anlangt, so erzählen wir dir ihre Geschichten. Und wahrlich, zu ihnen kamen ihre Gesandten mit den deutlichen Zeichen, doch mochten sie nicht an das glauben, was sie zuvor für Lüge erklärt hatten. So versiegelt Allah die Herzen der Ungläubigen. (Flügel 99)

102 Und wir fanden nicht die Mehrzahl von ihnen dem Bund getreu, sondern wahrlich, die Mehrzahl von ihnen fanden wir als Frevler. (Flügel 100)

103 Dann entsandten wir nach ihnen Moses mit unseren Zeichen zu Pharao und seinen Häuptern. Sie aber versündigten sich gegen sie, und schau, wie der Ausgang der Verderbenstifter war. (Flügel 101)

104 Und es sprach Moses: "O Pharao, siehe, ich bin ein Gesandter vom Herrn der Welten. (Flügel 102)

105 Es ziemt sich mir, nichts als die Wahrheit von Allah zu sprechen. Gekommen bin ich zu euch mit einem deutlichen Beweis von eurem Herrn, darum entlass mit mir die Kinder Israel." (Flügel 103)

106 Er sprach: "Wenn du mit einem Zeichen kamst, so gib es her, wenn du wahrhaft bist." (Flügel 103)

107 Da warf er seinen Stab nieder, und siehe, da wurde er eine deutliche Schlange. (Flügel 104)

108 Und er zog seine Hand heraus, und siehe, da war sie weiß für die Beschauer. (Flügel 105)

109 Es sprachen die Häupter vom Volk Pharaos: "Siehe, wahrlich, dies ist ein gelehrter Zauberer: (Flügel 106)

110 Vertreiben will er euch aus eurem Land, was befehlt ihr da?" (Flügel 107)

111 Sie sprachen: "Entlass ihn und seinen Bruder und sende zu den Städten Sammelnde, (Flügel 108)

112 Dir jeden gelehrten Zauberer zu bringen." (Flügel 109)

113 Und es kamen die Zauberer zu Pharao. Sie sprachen: "Siehe bekommen wir wirklich einen Lohn, wenn wir die Siegenden sind?" (Flügel 110)

114 Er sprach: "Jawohl, und wahrlich ihr sollt mir nahestehen." (Flügel 111)

115 Sie sprachen: "O Moses, entweder wirf du oder wir werfen." (Flügel 112)

116 Er sprach: "Werft." Und da sie geworfen hatten, bezauberten sie die Augen der Leute und entsetzten sie und kamen mit einem gewaltigen Zauber. (Flügel 113)

117 Und wir offenbarten Moses: "Wirf deinen Stab!" Und da verschlang er ihren Trug. (Flügel 114)

118 So erwies sich die Wahrheit, und nichtig wurde ihr Werk. (Flügel 115)

119 Und sie wurden dort überwältigt und kehrten gedemütigt um. (Flügel 116)

120 Und es warfen sich die Zauberer nieder in Anbetung (Flügel 117)

121 Und sprachen: "Wir glauben an den Herrn der Welten, (Flügel 118)

122 Den Herrn Moses' und Aarons." (Flügel 119)

123 Es sprach Pharao: "Glaubt ihr an ihn, bevor ich es euch erlaube? Siehe, diese List habt ihr ersonnen gegen die Stadt, um ihre Bewohner daraus zu vertreiben. Aber ihr sollt erfahren ... (Flügel 120)

124 Wahrlich, abhaue ich euch wechselseitig Hand und Fuß; dann wahrlich kreuzige ich euch insgesamt." (Flügel 121)

125 Sie sprachen: "Siehe zu unserem Herrn kehren wir zurück." (Flügel 122)

126 Und nur deshalb nimmst du Rache an uns, weil wir an die Zeichen unseres Herrn glauben, nachdem sie zu uns gekommen. Unser Herr, gieße Geduld über uns und nimm uns zu dir als Muslime." (Flügel 123)

127 Und es sprachen die Häupter von Pharaos Volk: "Willst du zulassen, dass Moses und sein Volk im Land Verderben stiften und dich und deine Götter verlassen?" Er sprach: "Wir wollen ihre Söhne morden und ihre Töchter am Leben lassen; und siehe, wir werden sie bändigen." (Flügel 124)

128 Es sprach Moses zu seinem Volk: "Ruft zu Allah um Hilfe und bleibt standhaft; siehe, die Erde ist Allahs, er gibt sie zum Erbe wem er will von seinen Dienern, und der Ausgang ist für die Gottesfürchtigen." (Flügel 125)

129 Sie sprachen: "Wir litten, bevor du zu uns kamst und nach deinem Kommen." Er sprach: "Vielleicht will euer Herr euren Feind vertilgen und euch im Land zu seinen Nachfolgern machen; und er will schauen, wie ihr euch (in ihm) benehmt." (Flügel 126)

130 Und schon hatten wir das Volk Pharaos mit (Hunger-)Jahren und Mangel an Früchten erfasst, dass sie sich mahnen ließen; (Flügel 127)

131 Doch wenn das Gute zu ihnen kam, sprachen sie: "Das gebührt uns." Wenn sie aber ein Übel befiel, so sahen sie in Moses und den Seinigen ein Omen. Aber, war nicht ihr Omen allein bei Allah? Jedoch die meisten von ihnen erkannten es nicht. (Flügel 128)

132 Und sie sprachen: "Was auch immer für ein Zeichen du uns bringen magst uns zu bezaubern, so glauben wir dir doch nicht." (Flügel 129)

133 Und so sandten wir über sie die Flut und die Heuschrecken und die Läuse und die Frösche und das Blut als deutliche Zeichen. Sie aber benahmen sich hochmütig und waren ein sündiges Volk. (Flügel 130)

134 Und sobald die Plage sie traf, sprachen sie: "O Moses, bete für uns zu deinem Herrn, weil er ein Bündnis mit dir geschlossen. Wahrlich, wenn du uns von der Plage befreist, so glauben wir dir und wahrlich, wir entlassen mit dir die Kinder Israel." (Flügel 131)

135 Sobald wir aber die Plage von ihnen genommen hatten, und der Termin für sie verstrichen war, dann brachen sie ihr Wort. (Flügel 131)

136 Und so nahmen wir Rache an ihnen und ertränkten sie im Meer, darum dass sie unsere Zeichen für Lüge erklärten und nicht auf sie achteten. (Flügel 132)

137 Und zum Erbe gaben wir dem Volk, das für schwach erachtet war, den Osten und Westen der Erde, die wir gesegnet hatten, und erfüllt wurde das schöne Wort deines Herrn an den Kindern Israel, darum dass sie standhaft geblieben. Und wir zerstörten die Werke und Bauten Pharaos und seines Volkes. (Flügel 133)

138 Und wir führten die Kinder Israel durchs Meer, und sie kamen zu einem Volk, das seinen Götzen ergeben war. Sie sprachen: "O Moses, mach uns einen Gott, wie sie Götter haben." Er sprach: "Siehe ihr seid ein unwissendes Volk: (Flügel 134)

139 Siehe zugrunde gehen wird ihre Anbetung, und eitel ist ihr Tun." (Flügel 135)

140 Er sprach: "Soll ich euch einen anderen Gott suchen als Allah, der euch vor aller Welt bevorzugt?" (Flügel 136)

141 Und (gedenkt,) da wir euch vor dem Volk Pharaos erretteten, die euch mit schlimmer Pein bedrängten und eure Söhne töteten und (nur) eure Töchter am Leben ließen. Und hierin war eine gewaltige Prüfung von eurem Herrn. (Flügel 137)

142 Und wir bestimmten Moses dreißig Nächte und vollendeten sie mit zehn (anderen,) so dass die festgesetzte Zeit seines Herrn in vierzig Nächten erfüllt wurde. Und Moses sprach zu seinem Bruder Aaron: "Sei mein Stellvertreter bei meinem Volk und verhalte dich wohl und folge nicht dem Weg der Verderbenstifter." (Flügel 138)

143 Und als Moses zu der von uns festgesetzten Zeit kam und sein Herr mit ihm geredet hatte, sprach er: "Mein Herr, lass mich sehen, damit ich dich schaue." Er sprach: "Niemals siehst du mich; aber schau zu dem Berg, und wenn er an seiner Stätte bleibt, dann sollst du mich sehen." Und als sich sein Herr dem Berg enthüllte, machte er ihn zu Staub. Und es stürzte Moses ohnmächtig nieder. Und als er zu sich kam, sprach er: "Preis dir! Ich bekehre mich zu dir, und ich bin der Erste der Gläubigen." (Flügel 139 bis 140)

144 Er sprach: "O Moses, siehe ich habe dich erwählt vor den Menschen durch meine Sendung und meine Zwiesprache. So nimm, was ich dir gegeben, und sei einer der Dankbaren." (Flügel 141)

145 Und wir schrieben für ihn auf die Tafeln eine Ermahnung in Bezug auf alle Dinge und eine Erklärung für alle Dinge. "Und so nimm sie an mit Kräften und befiehl deinem Volk, das Schönste in ihnen anzunehmen. Zeigen will ich euch die Wohnung der Frevler." (Flügel 142)

146 Abwenden aber will ich von meinen Zeichen diejenigen, die ohne Grund sich hochmütig auf der Erde benehmen; und wenn sie auch alle Zeichen sehen, wahrlich sie glauben nicht daran, und wenn sie auch den rechten Weg sehen, so nehmen sie ihn nicht als Weg an; sehen sie aber den Weg des Irrtums, so nehmen sie ihn als Weg an. Solches, darum dass sie unsere Zeichen für Lüge erklärten und sich nicht um dieselben kümmerten. (Flügel 143 bis 144)

147 Und sie, die unsere Zeichen und das Eintreffen des Jenseits als Lüge erklären, umsonst sind ihre Werke gewesen. Sollten sie anders belohnt werden als nach ihren Werken? (Flügel 145)

148 Und es machte das Volk Moses' während seiner Abwesenheit aus seinen Schmucksachen ein leibhaftiges Kalb, welches blökte. Und sahen sie nicht, dass es nicht mit ihnen sprechen und sie nicht des Weges leiten konnte? Sie nahmen es sich und wurden Ungerechte. (Flügel 146 bis 147)

149 Und als sie es bitterlich bereuten und sahen, dass sie geirrt hatten, sprachen sie: "Wahrlich, wenn sich unser Herr nicht unser erbarmt und uns verzeiht, wahrlich dann sind wir verloren!" (Flügel 148)

150 Und als Moses zu seinem Volk zurückkehrte, zornig und bekümmert, sprach er: "Schlimm ist, was ihr in meiner Abwesenheit begingt. Wollt ihr den Befehl eures Herrn beschleunigen?" Und er warf die Tafeln nieder und packte seinen Bruder bei seinem Haupt, ihn zu sich zerrend. Er sprach: "Sohn meiner Mutter, siehe, das Volk machte mich schwach und hätte mich fast ermordet. Darum lasse nicht die Feinde über mich frohlocken und setze mich nicht unter das Volk der Ungerechten." (Flügel 149)

151 Er sprach: "Mein Herr, vergib mir und meinem Bruder und lass uns eintreten in deine Barmherzigkeit; denn du bist der barmherzigste der Barmherzigen." (Flügel 150)

152 Siehe, diejenigen, die sich das Kalb nahmen, wahrlich, einholen wird sie Zorn von ihrem Herrn und Schande im irdischen Leben. Und so belohnen wir diejenigen, die (Lügen) erdichteten. (Flügel 151)

153 Diejenigen aber, welche das Böse taten und dann danach umkehren und gläubig werden, siehe, dein Herr wird wahrlich danach verzeihend und barmherzig sein. (Flügel 152)

154 Und als sich Moses' Zorn beruhigt hatte, nahm er die Tafeln, und in ihrer Schrift war eine Rechtleitung und Barmherzigkeit für jene, die ihren Herrn fürchten. (Flügel 153)

155 Und es erwählte Moses aus seinem Volk siebzig Mann für die von uns bestimmte Zeit. Und da das Erdbeben sie erfasste, sprach er: "Mein Herr, hättest du es gewollt, du hättest sie zuvor vertilgt und mich. Willst du uns verderben wegen dessen, was die Toren von uns taten? Dies ist nur eine Versuchung von dir. Irreführen willst du mit ihr, wen du willst, und leiten, wen du willst. Du bist unser Beschützer, darum verzeihe uns und erbarme dich unser; und du bist der beste der Verzeihenden. (Flügel 154)

156 Und verzeichne uns Gutes in dieser Welt und im Jenseits; siehe, zu dir sind wir zurückgekehrt." Er sprach: "Meine Strafe, ich treffe mit ihr, wen ich will, und meine Barmherzigkeit umfasst alle Dinge. Und wahrlich, verzeichnen will ich sie für jene, die gottesfürchtig sind und die Armenspende zahlen, und für die, welche an unsere Zeichen glauben: (Flügel 155)

157 Die folgen dem Gesandten, dem ungelehrten Propheten, von dem sie geschrieben finden bei sich in der Tora und dem Evangelium. Gebieten wird er ihnen, was Rechtens ist, und verbieten das Ungerechte, und wird ihnen gewähren die guten (Speisen) und verwehren die schlechten; und abnehmen wird er ihnen ihre Last und die Joche, die auf ihnen waren. Und jene, die an ihn glauben und ihn stärken und ihm helfen und dem Licht folgen, das mit ihm hinabgesandt wurde, ihnen wird es wohlergehen. (Flügel 156)

158 Sprich: "O ihr Menschen, siehe, ich bin zu euch insgesamt ein Gesandter Allahs, dessen das Reich der Himmel und der Erde ist. Es gibt keinen Gott außer ihm; er macht lebendig und tot. Darum glaubt an Allah und seine Worte und folgt ihm; vielleicht werdet ihr geleitet." (Flügel 157 bis 158)

159 Und unter Moses' Volk ist eine Gemeinde, welche in der Wahrheit (andere) leitet und gerecht nach ihr handelt.

160 Und wir zerteilten sie in zwölf Stämme und Nationen und offenbarten Moses, als sein Volk von ihm Wasser zu trinken begehrte: "Schlag mit deinem Stab den Felsen." Und es entströmten ihm zwölf Quellen. Jedermann erkannte seine Tränke. Und wir überschatteten sie mit Wolken und sandten hinab auf sie das Manna und die Wachteln. "Esst von dem Guten, das wir euch beschert." Und nicht gegen uns versündigten sie sich, sondern sie sündigten gegen sich selber.

161 Und als zu ihnen gesprochen wurde: "Bewohnt diese Stadt und esst von ihr, was ihr wollt, und sprecht 'Hittatun' und geht ein in das Tor unter Niederwerfung, dann vergeben wir euch eure Fehler, wahrlich, ein Mehr geben wir den Rechtschaffenen."

162 Da vertauschten die Ungerechten unter ihnen das Wort mit einem anderen, das nicht zu ihnen gesprochen wurde. Darum sandten wir auf sie Strafe vom Himmel hernieder, darum dass sie sündigten.

163 Und stell sie zur Rede über die Stadt, welche am Meer lag, als sie sich am Sabbat vergingen, als ihre Fische zu ihnen an ihrem Sabbattag sichtbar kamen, aber an dem Tag, da sie keinen Sabbat feierten, nicht kamen. So prüften wir sie, darum dass sie Frevler waren.

164 Und als eine Sippe unter ihnen sprach: "Warum warnt ihr ein Volk, das Allah vertilgen oder mit einer strengen Strafe strafen will?" Sie sprachen: "Als Entschuldigung (für uns) bei eurem Herrn; und vielleicht werden sie gottesfürchtig."

165 Und als sie ihre Verwarnung vergaßen, retteten wir diejenigen, welche das Böse untersagt hatten, und erfassten die Ungerechten mit strenger Strafe, darum dass sie frevelten.

166 Und als sie sich trotzig von dem Verbotenen abwendeten, sprachen wir zu ihnen: "Seid verstoßene Affen!"

167 Und (gedenke,) da dein Herr verkündete, er wolle gegen sie bis zum Tag der Auferstehung (Bedrücker) entsenden, die sie mit schlimmer Pein plagen sollten. Siehe, dein Herr ist wahrlich schnell im Strafen, und siehe wahrlich, er ist verzeihend und barmherzig. (Flügel 166)

168 Und wir verteilten sie auf der Erde zu Nationen. Unter ihnen sind rechtschaffene, und solche, die es nicht sind, und wir suchten sie heim mit Gutem und Bösem, damit sie zurückkehrten. (Flügel 167)

169 Und es folgten ihnen Nachkommen, welche die Schrift erbten; doch greifen sie nur nach den Gütern dieser Welt und sprechen: "Gewisslich wird uns verziehen." Und wenn sich ihnen ein ähnlicher Gewinn bietet, greifen sie wieder danach. Aber wurden sie nicht durch die Schrift in Bündnis genommen, nur die Wahrheit von Allah auszusagen? Und sie studieren, was in ihr steht! Aber die Behausung des Jenseits ist besser für die Gottesfürchtigen. Haben sie denn keine Einsicht? (Flügel 168)

170 Und die, welche festhalten an der Schrift und das Gebet verrichten, siehe, nicht lassen wir den Lohn der Rechtschaffenen verloren gehen. (Flügel 169)

171 Und da wir den Berg über ihnen schüttelten, als wäre es ein Schatten, und sie glaubten, dass er über sie fallen würde, (sprachen wir:) "Nehmt an, was wir euch geben, mit Kräften und beherzigt seinen Inhalt; vielleicht seid ihr gottesfürchtig." (Flügel 170)

172 Und als dein Herr aus den Rücken der Kinder Adams ihre Nachkommenschaft zog und gegen sich selber zu Zeugen nahm (und sprach:) "Bin ich nicht euer Herr?" Sprachen sie: "Jawohl, wir bezeugen es." (Dies taten wir,) damit sie nicht am Tag der Auferstehung sprächen: "Siehe, wir waren dessen achtlos:" (Flügel 171)

173 Oder sprächen: "Siehe, unsere Väter gaben (Allah) Gefährten zuvor, und wir sind ihre Nachkommenschaft. Willst du uns etwa vertilgen wegen dessen, was Nichtiges Tuende taten?" (Flügel 172)

174 So machen wir unsere Zeichen klar; vielleicht kehren sie zurück. (Flügel 173)

175 Und verlies ihnen die Geschichte dessen, dem wir unsere Zeichen gaben, doch ließ er sie beiseite, und so folgte ihm der Satan, und er wurde einer der Verführten. (Flügel 174)

176 Und hätten wir es gewollt, wahrlich, wir hätten ihn dadurch erhöht; jedoch neigte er sich der Erde zu und folgte seinem Gelüst. Und sein Gleichnis ist das Gleichnis eines Hundes; stürzt du auf ihn los, die Zunge lässt er heraushängen, und lässt du ihn zufrieden, die Zunge lässt er heraushängen. So ist das Gleichnis der Leute, die unsere Zeichen für Lüge erklären. Darum erzähle ihnen die Geschichte, vielleicht bedenken sie es. (Flügel 175)

177 Schlimm ist das Gleichnis der Leute, die unsere Zeichen für Lüge erklären und gegen sich selber sündigen. (Flügel 176)

178 Wen Allah leitet, der ist der Geleitete, und wen er irreführt, das sind die Verlorenen. (Flügel 177)

179 Und wahrlich wir erschufen für Dschehannam viele der Dschinn und Menschen. Herzen haben sie, mit denen sie nicht verstehen, Augen haben sie, mit denen sie nicht sehen, und Ohren haben sie, mit denen sie nicht hören; sie sind wie das Vieh, ja gehen noch mehr irre; sie sind die Achtlosen. (Flügel 178)

180 Und Allahs sind die schönen Namen. Darum ruft ihn an mit ihnen und verlasst jene, welche seine Namen verketzern. Wahrlich, belohnt sollen sie werden für ihr Tun! (Flügel 179)

181 Und unter denen, die wir erschufen, ist ein Volk, welches in der Wahrheit leitet und durch sie gerecht handelt. (Flügel 180)

182 Diejenigen aber, welche unsere Zeichen für Lüge erklären, wollen wir Stufe für Stufe strafen, von wo sie es nicht wissen. (Flügel 181)

183 Und warte ich auch mit ihnen, siehe, meine List ist sicher. (Flügel 182)

184 Und wollen sie denn nicht bedenken, dass ihr Gefährte nicht besessen ist? Er ist nichts als ein offenkundiger Warner. (Flügel 183)

185 Und wollen sie denn nicht schauen zu dem Reich der Himmel und der Erde und zu allen Dingen, die Allah erschaffen, (und erkennen,) dass ihr Termin schon genaht ist? Und an welche Kunde nach dieser wollen sie glauben? (Flügel 184)

186 Wen Allah irreführt, der hat keinen Leiter; und er lässt sie in ihrer Widerspenstigkeit irregehen. (Flügel 185)

187 Und sie werden dich nach der "Stunde" befragen, auf wann sie festgesetzt ist. Sprich: "Von ihr weiß allein mein Herr, und er allein wird sie zu ihrer Zeit bekannt machen. Schwer lastet sie auf die Himmel und die Erde; nicht anders als unversehens überkommt sie euch." Sie werden dich fragen, als ob du über sie unterrichtet wärst. Sprich: "Allein Allah weiß von ihr; jedoch weiß es die Mehrzahl der Menschen nicht." (Flügel 186 bis 187)

188 Sprich: "Ich vermag nichts über das, was mir nützt oder schadet, es sei denn wie Allah will. Und wüsste ich das Verborgene, wahrlich, des Guten hätte ich in Menge, und nicht berührte mich Schlimmes. Ich bin nur ein Warner und ein Freudenverkünder für ein gläubiges Volk."

189 Er ist es, der euch erschuf von einem Menschen, und von ihm machte er seine Frau, damit er ihr beiwohne. Und da er bei ihr geruht hatte, trug sie eine leichte Last und ging umher mit ihr. Und da sie schwer wurde, riefen sie zu Allah, ihrem Herrn: "Wahrlich, wenn du uns ein fehlerloses (Kind) gibst, wahrlich, dann werden wir dankbar sein!"

190 Als er ihnen jedoch ein Fehlerloses gegeben hatte, gaben sie ihm Gefährten (zum Lohn) für seine Gabe. Aber erhaben ist Allah über das, was sie ihm beigesellen.

191 Wollen sie ihm etwa beigesellen, was nichts erschaffen kann und selber erschaffen ist,

192 Und was weder ihnen helfen kann noch sich selber? (Flügel 191)

193 Und wenn ihr sie zur Rechtleitung einladet, folgen sie euch nicht. Es ist gleich, ob ihr sie einladet oder ob ihr schweigt. (Flügel 192)

194 Siehe jene, denen sie neben Allah dienen, sind Diener gleich ihnen. Ruft sie an und lasst sie euch antworten, wenn ihr wahrhaft seid. (Flügel 193)

195 Haben sie etwa Füße zum Gehen? Oder haben sie Hände zum Greifen? Oder haben sie Augen zum Sehen? Oder haben sie Ohren zum Hören? Sprich: "Ruft eure Gefährten an, dann schmiedet Listen gegen mich und haltet mich nicht hin. (Flügel 194)

196 Siehe, mein Beschützer ist Allah, der das Buch hinabgesandt hat; und er beschützt die Rechtschaffenen. (Flügel 195)

197 Die aber, die ihr neben ihm anruft, vermögen weder euch zu helfen noch sich selber." (Flügel 196)

198 Und wenn ihr sie zur Rechtleitung auffordert, so hören sie nicht, und du siehst sie nach dir schauen und doch sehen sie nicht. (Flügel 197)

199 Gebrauche Nachsicht, gebiete das Rechte und meide die Unwissenden. (Flügel 198)

200 Und wenn dich ein Reizen vom Satan reizen will, so nimm deine Zuflucht zu Allah; siehe, er ist hörend und wissend. (Flügel 199)

201 Siehe, die Gottesfürchtigen, wenn sie ein Phantom vom Satan rührt, werden eingedenk, und siehe, dann sehen sie. (Flügel 200)

202 Und ihre Brüder werden sie tiefer in den Irrtum führen; dann werden sie nicht davon abstehen. (Flügel 201)

203 Und wenn du kein Zeichen zu ihnen bringst, sprechen sie: "Warum hast du es nicht eingesammelt?" Sprich: "Ich folge nur dem, was mir von meinem Herrn offenbart wurde." Dies sind klare Beweise von deinem Herrn und eine Rechtleitung und Barmherzigkeit für gläubige Leute. (Flügel 202)

204 Und wenn der Koran verlesen wird, so hört zu und schweigt; vielleicht findet ihr Barmherzigkeit. (Flügel 203)

205 Und gedenke deines Herrn in deiner Seele in Demut und Furcht und ohne laute Worte am Abend und Morgen. Und sei keiner der Achtlosen. (Flügel 204)

206 Siehe, diejenigen, die bei deinem Herrn sind, sind nicht zu hochmütig ihm zu dienen und preisen ihn und werfen sich vor ihm nieder. (Flügel 205)

Text: Der Koran in der Übersetzung von Max Henning (Reclam 1901), gemeinfrei. Als Koran gilt nur das arabische Original; jede Übersetzung ist eine Deutung.

Sure 7 heißt arabisch Al-A'raf. Max Henning gibt ihr 1901 den deutschen Namen "Der Wall" [1]. Der Name stammt aus Vers 46: Zwischen den Bewohnern des Paradieses und denen des Feuers ist eine Scheide, "und auf den Wällen sind Männer, die alle an ihren Merkmalen erkennen" (aus Sure 7,46) [1]. Die Sure ist die siebte des Korans und mit 206 Versen nach der Kairoer Zählung eine der langen Suren [2]. Die Überlieferung, wie Tanzil sie wiedergibt, führt sie als mekkanisch, setzt sie an die 39. Stelle der Offenbarung und nennt die Verse 163 bis 170 medinisch [3]. Theodor Nöldeke bespricht sie unter den Suren der dritten, späten mekkanischen Periode [4]. Als Koran gilt nach islamischem Verständnis nur der arabische Wortlaut. Die deutsche Fassung auf dieser Seite ist eine Lesefassung nach Max Henning (1901).

Inhalt im Überblick

Nöldeke teilt die Sure in fünf Abschnitte, zwischen denen er keine engeren Beziehungen sieht. Er hält es dennoch für denkbar, dass Muhammad sie selbst zusammengefügt hat [4]. Seine Grenzen sind hier in die Kairoer Zählung umgerechnet.

VerseInhalt
1 bis 58Buchstaben A. L. M. S., Adam und Iblis, der sich nicht niederwerfen will (7,11 bis 25), Reden an die Kinder Adams, Gespräch zwischen Paradies und Feuer, die Männer auf dem Wall (7,46 bis 49), Schöpfung in sechs Tagen (7,54)
59 bis 102frühere Gesandte: Noah, Hud zu Ad, Salih zu Thamud, Lot, Schoeib zu Midian, Rückblick auf die vernichteten Städte
103 bis 174Moses und Pharao, die Zauberer, Plagen und Auszug, Moses bittet, Allah zu sehen (7,143), das Kalb, die siebzig Männer, der Gesandte, der ungelehrte Prophet (7,157), die Stadt am Meer und der Sabbat (7,163), der Bund mit den Kindern Adams (7,172)
175 bis 186der Mann, dem Zeichen gegeben wurden und der sie beiseiteließ, die schönen Namen Allahs (7,180)
187 bis 206die Frage nach der Stunde, Nachsicht und Abkehr von den Unwissenden (7,199), Zuhören beim Vortrag des Korans (7,204)

Der Abschnitt über Moses und die späteren Geschicke der Kinder Israel reicht nach Nöldeke von 7,103 bis 7,174 [1, 4]. In 7,143 bittet Moses, Allah sehen zu dürfen. Die Antwort lautet: "Niemals siehst du mich; aber schau zu dem Berg, und wenn er an seiner Stätte bleibt, dann sollst du mich sehen." Als sich Allah dem Berg enthüllt, zerfällt dieser zu Staub, und Moses stürzt ohnmächtig nieder (aus Sure 7,143) [1].

Wie die Sure verstanden wird

Für zwei Stellen gibt es deutlich verschiedene Deutungen: die Männer auf dem Wall (7,46) und den Bund, den Allah mit den Nachkommen Adams schließt (7,172) [5, 6, 7].

Der Wall und seine Bewohner

Muhammad Asad berichtet in seinen Anmerkungen, viele Kommentatoren verstünden das Wort a'raf als erhöhte Orte, etwa die Zinnen einer Mauer, und setzten sie mit der Scheide im Satz davor gleich [5]. Frühe Ausleger wie al-Hasan und az-Zajjaj lasen die Wendung dagegen als "die Kenntnis besitzen"; nach Asad bringen auch at-Tabari und Ibn Kathir Überlieferungen dafür [5]. Asad selbst hält diese Lesart für weit wahrscheinlicher und gibt a'raf mit "discernment" wieder, auf Deutsch Unterscheidungsvermögen. Die Menschen auf dem Wall sind für ihn die Gleichgültigen, die Recht und Unrecht unterscheiden konnten, sich aber für keines entschieden. Mit dem Wort für "Männer" seien Menschen beiderlei Geschlechts gemeint [5].

Der Bund mit den Kindern Adams

In 7,172 zieht Allah aus den Kindern Adams ihre Nachkommen und fragt sie: "Bin ich nicht euer Herr?" Sie antworten: "Jawohl, wir bezeugen es." [1] Ibn Kathir (gekürzte englische Fassung) versteht dies als wirkliches Geschehen und stützt sich auf mehrere Hadithe. Zugleich verbindet er den Bund mit der Fitra, der natürlichen Veranlagung, mit der jedes Kind nach einem Hadith geboren wird. Ein Zeugnis könne mit Worten oder durch die Umstände abgelegt werden [6]. Muhammad Asad liest Frage und Antwort als Bild: Die Fähigkeit, Gott wahrzunehmen, sei dem Menschen angeboren, und das Gespräch stehe für Gottes Schöpfung und die Antwort des Menschen darauf. Deshalb übersetzt er die Stelle in der Gegenwartsform [7].

Islamwissenschaft

Nöldeke vermutet, dass der erste Teil der Sure in Mekka während eines Wallfahrtsfestes entstand, weil er die Bräuche angreift, die Kaaba nackt zu umrunden und zur Pilgerzeit zu fasten [4]. Dass Vers 163 und manchmal einige folgende Verse aus Medina stammen, beruht nach ihm wahrscheinlich auf einem Fehlschluss: Man habe ein Wort in Vers 163 auf die Juden in Jathrib bezogen. Die Verse 157 und 158 sieht er dagegen als medinischen Zusatz: Tora und Evangelium kommen nach seiner Beobachtung in mekkanischen Suren sonst nicht vor, und einige Wörter deuten auf die Helfer in Medina [4]. Den Mann in 7,175, der die Zeichen beiseiteließ, beziehen die Überlieferungen nach Nöldeke meist auf den biblischen Bileam oder auf den Dichter Umaiya ibn Abi s-Salt [4].

Weitere Seiten zum Thema: Mose im Koran, Die Propheten im Koran und Tod, Gericht und Jenseits im Koran. Im Koran steht sie zwischen Sure 6, Das Vieh und Sure 8, Die Beute.

  1. Der Koran. Max Henning (Übers.), Reclam jun., Leipzig. Stand ohne Datum (Ausgabe 1901). abgerufen am 29.10.2026
  2. Organisation Quran Metadata (ver 1.0). Tanzil. Stand 2009. abgerufen am 29.10.2026
  3. Organisation Revelation Order. Tanzil. Stand ohne Datum. abgerufen am 29.10.2026
  4. Studie Geschichte des Qorans, Erster Teil: Über den Ursprung des Qorans, S. 158 bis 160. Theodor Nöldeke, bearbeitet von Friedrich Schwally, Dieterich, Leipzig. Stand 1909. abgerufen am 29.10.2026
  5. Al-Quran, Online Quran Project: Sure 7,46 mit Anmerkungen von Muhammad Asad. al-quran.info. Stand ohne Datum. abgerufen am 29.10.2026
  6. Ibn Kathir (Abridged) Tafsir: Al-A'raf Ayah 172. Quran.com. Stand ohne Datum. abgerufen am 29.10.2026
  7. Al-Quran, Online Quran Project: Sure 7,172 mit Anmerkungen von Muhammad Asad. al-quran.info. Stand ohne Datum. abgerufen am 29.10.2026

Zuletzt geprüft am 30.10.2026, nächste Prüfung spätestens im Oktober 2027. Fehler entdeckt? Schreib uns.